Aktuelles vom Hotel am Fleesensee

Stoffwechselkur Tagebuch

Wir bieten die Stoffwechselkur an verschiedenen Zeiträumen bei uns im Hotel an. Wir sind so überzeugt davon das wir sie unbedingt selber testen möchten.

Und es nehmen teil: Jana & Peter, sowie unser Koch Marcel

Tag -2 (Ladetag)

Wir sind schon ganz aufgeregt und können es kaum erwarten zu beginnen. Wir essen was das Zeug hält, fett und süß. Herrlich 🙂

Doch leider ist unser Paket mit den Vitalstoffen noch nicht da. Wir hoffen es kommt noch rechtzeitig.

Tag -1 (Ladetag)

Wir essen was wir können. Wir schlemmen. Doch langsam mögen wir das fette Zeug auch nicht mehr sehen. Wir sind voll.

Das Paket ist endlich da und morgen kann es losgehen.

Tag 0 (Diätphase)

Mein Ausgangsgewicht: 84 kg

Wir haben erst einmal Frühstück für unsere Hotelgäste gemacht. Danach sitzen wir normalerweise bei Brötchen, Kaffee und Ei beisammen und essen Frühstück. Nun müssen wir erstmal schauen welche Presslinge und welchen Shake wir nehmen müssen. Das ging aber ganz schnell und erstaunlicherweise sind wir danach satt. Dann noch einen schönen warmen Tee und wir arbeiten wie gewohnt weiter.

Zur Zwischenmahlzeit gibt es Quark mit Himbeeren. Sehr lecker, doch der Zucker fehlt ein wenig. Ich muss unbedingt Stevia besorgen.

Mittagessen: Für mich als Küchenmeister stellt es mich vor neue Herausforderungen. Kein Fett und keine Kohlenhydrate. Also erstmal die Liste der erlaubten Lebensmittel raus und überlegt was ich damit anstellen kann. Dann anbraten öhne Öl, kein binden mit Mehl oder Stärke usw. Aber schnell umgedacht und trotzdem was leckeres auf den Tisch gebracht.

Zwischenmahlzeit: Es gibt für jeden einen Apfel. Wir sind ganz schön ko und erschöpft.

Abendessen: Ich bin müde, mir ist kalt. Mein Körper sagt mir deutlich das etwas fehlt. Ich habe Lust zu naschen und mir einfach ein Brötchen zu machen. Aber ich bleibe hart. Wir gehen früher ins Bett als üblich…sind erschöpft.

Tag 2

Wir vermissen unser „normales“ Frühstück. Brötchen Butter, Ei, Wurst und Käse, Kaffee mit Milch. Es gibt wieder Shakes und Tee. Es ist okay….wir tun es ja für uns…für unseren Körper. Leichte Kopfschmerzen stellen sich ein. Ich habe mehr Durst als normal. Dafür renne ich auch ständig aufs Klo. Die Entgiftung läuft an. Wieder überlege ich was es zu essen geben soll. ich werde kreativer. Hab erstmal eine neue beschichtete Pfanne zum anbraten bestellt. Wir sind gespannt wie es weiter geht.

Tag 3

Man gewöhnt sich ans Frühstück und genießt das beisammen sitzen und den warmen Tee im Bauch, sowie das gute Gefühl seinem Körper etwas gutes zu tun. Wir haben keinen Hunger mehr. Die Mahlzeiten sind lecker und sättigend. Man merkt dass sich im Körper etwas tut. Die erste Gewichtsabnahme ist zu spüren. Die Ketogenese hat wohl eingesetzt.

Tag 4

Ich gehe fast täglich einkaufen. Mir kommen immer neue Ideen zum kochen. Das Kochen nimmt inzwischen einen hohen Stellenwert ein und wir genießen unser Essen viel mehr als sonst und essen bewusster. Die Kopfschmerzen lassen nach und lassen sich mit viel trinken gut in den Griff bekommen.

Tag 5

Man hat so langsam eine Routine drin. Alles ist normal. Wir fühlen uns gut. Die Energie ist vollständig zurück gekehrt. Ich würde sogar sagen das ich etwas mehr Energie als zuvor habe. Alles macht Spaß. Wir tauschen uns viel aus. Wie geht es uns? Was vermissen wir? Der ph-Wert ist soweit im basischen Bereich wie er bei mir wohl seit Jahren noch nie war. Die ersten sichtbaren Erfolge zeichnen sich ab. Das gibt Mut und Kraft. Abbrechen kommt für keinen für uns mehr in Frage.

Tag 6

Wir genießen inzwischen unser Frühstück. Das Essen nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Nicht weil wir so hungrig sind sondern weil es lecker ist und wir unseren Körpern damit etwas richtig Gutes tun. Wir fühlen uns toll, nur das ständige auf die Toilette gehen nervt etwas 🙂

Tag 7

Die erste Woche ist geschafft. Wir sind so wahnsinnig stolz auf uns, die Erfolge werden sichtbar und vor allen Dingen fühlbar. Ein kleiner Wettbewerb ist entstanden. Wer kocht die besten Gerichte ?

Tag 8

Alles wird immer mehr zur Routine. Wir machen ganz locker unsere Mahlzeiten. Man muss nicht mehr überlegen was ich jetzt tun muss oder was ich kochen soll. Alles ist völlig normal geworden und wir fühlen uns großartig.

Tag 9

Mal wieder auf der Waage gewesen. Neues Gewicht: 80kg

Hähnchengeschnetzeltes in Tomaten-Käse-Soße mit Blattspinat, wahnsinnig lecker und so schnell gemacht. meine ersten Erfahrungen mit Johannisbrotkernmehl. Das ist schon ein Teufelszeug. Ganz gering nur dosieren, aber es funktioniert und macht Soßen schön sämig.

Tag 10

Mein Bauch grummelt den ganzen Tag. Aber nicht vor Hunger. Ich denke die vielen Ballaststoffe tuen ihre Wirkung. Ballaststoffe sind ja wohl das Beste was es gibt für den Körper. Wir fühlen uns gut.

Tag 11

Der ph-Wert wird immer besser. Es fühlt sich toll an. man merkt wie der Körper dies gebraucht hat.

Tag 12

Wir haben eine tägliche Routine drin. Alles ist selbstverständlich. Marcel hat schon fast 10kg abgenommen. Respekt dafür.

Tag 13

Mein aktuelles Körpergewicht: 79 kg

Heute gab es mal Rinderfilet mit Pilzen und grünen Bohnen. Es war richtig lecker und wir sind pappsatt.

Tag 14

Zwei Wochen schon hinter uns. Vorher waren wir so aufgeregt und gespannt und nun ist die Zeit schon wie im Flug vergangen. Ich bin heute mit dem Motorrad unterwegs gewesen und habe doch glatt die Zwischenmahlzeit vergessen. Dennoch habe ich kaum Hunger am Abend. Freue mich aber aufs Essen. Es gibt Schmorkohl. Hab ich ja ewig nicht gegessen.

Tag 15 – 21

Die letzte Woche der Diätphase lief wirklich gut. Wir wurden immer kreativer mit den Speisen und unsere Körper haben sich auf alles eingestellt. Die Pfunde purzeln jeden Tag. Dennoch freuen wir uns wahnsinnig auf eine Scheibe Brot.

Tag 22

Wow….wir haben die Diätphase geschafft. Ich habe mich lange drauf gefreut und nun ist es soweit. Mein langersehntes Vollkornbrot mit Meerrettich, Räucherlachs, Honig-Dill-Soße, Rührei und Schnittlauch drauf. Welch ein Genuß!

Mein Endgewicht nach der Diätphase ist 77kg. Ich fühle mich super. Beim Essen bin ich mehr sensibilisiert. Alles schmeckt kräftiger. Ich esse langsamer, bewusster und mit mehr Genuss.

Wir beschließen gemeinschaftlich die Kur zukünftig einmal im Jahr zu machen. Entgiftet zu sein fühlt sich so toll an.

 

 

 

Und hier unsere täglichen Mahlzeiten. Von Verzicht keine Spur!